M55 und M59: Der neue Maßstab im 5 m³-Bereich

Eine neue Basis-Karosserie, neue Motoren entsprechend der europäischen und nordamerikanischen Abgasgesetzgebung, eine Leichtbau-Variante neben PE-Flügeltüren und zahlreiche Optionen wie Druckluftaufbereitung und Generatoren für das gleichzeitige Erzeugen von Druckluft und Strom, das alles gilt für die neuen mobilen Baukompressoren der Modelle Mobilair M55 und M59, die dank pXv-Regelung mit ein und derselben Anlagen je nach Bedarf große Druckbereiche abdecken können.

C-M_59_Metall_fahrbar_web
M59 in Leichtbau-Ausführung: Der nagelneue Hatz-Dieselmotor aus der M59 passt perfekt zu diesem Made-in-Germany-Konzept.

Bei der aus größeren Mobilair-Modellen bekannten pXy-Regelung hat der stufenlos einstellbare Maximaldruck (p) direkten Einfluss auf den maximalen Volumenstrom (v). Der Betrieb eines Aufbruchhammers mit maximal 7 bar ist dank dieser flexiblen Regelung mit ein und derselben Anlage genauso möglich, wie zum Beispiel Standstrahlen bei 10 bar. Die Druckverstellung erfolgt einfach per Tastendruck an der bewährten Steuerung Sigma Control Smart, genau wie der gewohnt simple Start der Anlage. Der Unterschied zwischen M55 und M59 liegt in der Motorisierung und im Vertriebsgebiet.

Die M55 wird durch einen Kubota-Motor angetrieben, der die EPA-Abgasnorm TIER 4 für USA und Kanada erfüllt. Die M59 wird dagegen durch einen Hatz-Motor angetrieben, der zusätzlich noch die strenge EU-Abgasstufe V erfüllt. Die europäische M59 gibt es zusätzlich in einer Version unter 750 kg, welche ein ungebremstes Fahrwerk erlaubt. So benötigt der Fahrer keinen Anhänger-Zusatzführerschein, kann ein kleineres Zugfahrzeug wählen und das Ankuppeln oder Rangieren der Anlage auf der Baustelle per Muskelkraft wird einfacher.

Um die zusätzliche Last für den notwendigen Dieselpartikelfilter zu kompensieren und um auch weiterhin einen Baukompressor mit optionalem Druckluftnachkühler und gleichzeitig großem Tankvolumen für eine komplette Tagesschicht anzubieten, wurde ein neuer Weg in Sachen Leichtbau eingeschlagen. Aluminium bietet sowohl einen Gewichtsvorteil als auch die gleiche Robustheit und Wertbeständigkeit wie PE.

Alternativ steht für die M59 auf Kundenwunsch natürlich ein auflaufgebremstes Fahrgestell zur Wahl. Das kommt auch zum Einsatz, wenn zum Beispiel ein Generator oder eine Druckluftaufbereitung mit Filterkombination für technisch ölfreie Druckluft gewählt wird. Hier kommen erstmals Flügeltüren aus rotationsgesintertem Polyethylen zum Einsatz und übernehmen den Schallschutz. Für beide Versionen gilt: Zwei große Flügeltüren eröffnen den perfekten Zugang zu allen Servicestellen.

29. Jan. 19 , Abdruck frei – Beleg erwünscht

Downloads zum Artikel
C-M_59_Metall_fahrbar_web

M59 in Leichtbau-Ausführung: Der nagelneue Hatz-Dieselmotor aus der M59 passt perfekt zu diesem Made-in-Germany-Konzept.

Download Bild 1 (JPG, 1.08 MB)